Unter denkbar schwierigen Voraussetzungen hat der HBC Wittenberg einen beeindruckenden 27:29-Auswärtssieg bei Aschersleben II gefeiert. Personell stark geschwächt, aber mit umso größerem Herzen zeigte die Mannschaft eine Leistung, die weit über das reine Ergebnis hinausging.
Krankheitsbedingt und aufgrund privater Verpflichtungen musste der HBC auf Julien Nater und Lennart Mieth verzichten. Zudem fehlten Co-Trainer Mohammad Daneshiyar und Physio Martin Oettel. Auch Ben Langer war durch eine Zeh Verletzung stark eingeschränkt und konnte nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen – übernahm jedoch Verantwortung vom Siebenmeterpunkt.
Von Beginn an war zu spüren, dass Wittenberg sich nicht verstecken wollte. Zwei Spieler, die Aschersleben II bis dato noch nicht kannte, da sie noch nie gegen diese Mannschaft gespielt hatten, prägten das Spiel in beiden Halbzeiten entscheidend: Kevin Auer und Christian Brandt.
Auer zeigte sich im Angriff in überragender Form, war kaum zu halten und erzielte 12 Tore. Im Tor Brandt mit zahlreichen starken Paraden und gab so seiner Mannschaft immer wieder den nötigen Rückhalt.
Trotz des engagierten Auftritts ging der HBC mit einem knappen 13:12-Rückstand in die Halbzeitpause. Doch auch davon ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem Wittenberg immer wieder Antworten fand und sich Schritt für Schritt in Führung spielte.
Ein schwerer Moment überschattete die Partie in der 38. Spielminute, als sich Jeremy Engel am linken Arm verletzte und anschließend ins Krankenhaus Aschersleben gebracht werden musste. In dieser Phase rückte das Ergebnis kurzzeitig in den Hintergrund. An dieser Stelle wünschen wir Jeremy gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Doch der HBC ließ sich davon nicht brechen – im Gegenteil. Für den verletzten Mitspieler wuchs die Mannschaft noch enger zusammen, kämpfte um jeden Ball und zeigte enorme Nervenstärke. Auch in Unterzahlsituationen blieb Wittenberg konzentriert und entschlossen.
In der spannenden Schlussphase bewies der HBC schließlich große Abgeklärtheit. Mit wichtigen Treffern, einer geschlossenen Teamleistung und weiteren starken Paraden von Christian Brandt verteidigten die Gäste ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Der 27:29-Erfolg ist der verdiente Lohn für einen Auftritt voller Leidenschaft, Zusammenhalt und Mentalität – ein Sieg, der zeigt, wozu der HBC Wittenberg fähig ist, wenn er füreinander kämpft.
Zum Spieler des Spiels wurde mit 12Toren verdient Kevin Auer. Den „Bock des Tages“ sicherte sich Rene Seiffert für eine 2Minuten Zeitstrafe wegen „Meckern“.
Für den HBC spielten: Fynn, Brandi (Tor), Jay (4), Klausi (2), Fiete, Tjorven (3), Kevin (12), Ben, Lasse (1), Seiffe, Hannes (5), Miami, Homer (2)
Bank: Schmidti, Berti
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