Der HBC Wittenberg bleibt in der Erfolgsspur und gewinnt beim HT 1861 Halberstadt mit 33:27 (15:13). Nach den beiden emotionalen Siegen gegen die Topteams aus Köthen und Coswig war das Auswärtsspiel gegen eine Mannschaft aus der Tabellenmitte genau die Partie, die oft unangenehm werden kann – und genau so entwickelte sich das Spiel auch.
Personell musste der HBC erneut Rückschläge verkraften: Mit „Miami“ (Robert Weiß) und „Trolli“ (Julien Nater) fehlten die nächsten Spieler verletzungsbedingt, eine genaue Diagnose zur Ausfallzeit steht noch aus. Auch Tjorven Hafenstein wird weiterhin länger fehlen. Umso wichtiger, dass die Mannschaft als Kollektiv zusammenrückt.
Trotz eines guten Starts und früher Führung (6:1) gelang es den Wittenbergern zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Immer wieder schlichen sich vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Fehlwürfe und technische Fehler ein. Halberstadt blieb dadurch in Schlagdistanz, ohne den HBC jedoch wirklich in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Mit einer knappen, aber verdienten 15:13-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der HBC stabiler. Weniger Fehler, mehr Konsequenz im Abschluss – auch wenn sich die Gäste weiterhin nicht komplett absetzen konnten. Erst in der Schlussphase gelang es, den Vorsprung auf acht bis neun Tore auszubauen. Eine kurze Lässigkeitsphase ließ Halberstadt am Ende noch einmal auf sechs Treffer herankommen, der Sieg geriet jedoch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.
MVP: Starker Einstand für Milling
Ein besonderer Moment gehörte Moritz Milling: Der A-Jugendliche rückte unter der Woche erstmals in den Männerkader, bekam in der zweiten Halbzeit seine Minuten – und nutzte sie direkt. Mit seinem ersten Treffer im Männerbereich bei seinem ersten Wurf setzte er ein Ausrufezeichen und wurde völlig verdient zum MVP des Spiels gewählt. Ein Einstand, wie man ihn sich wünscht.
Dicke Bertha des Tages
Für den „Bock des Tages“ sorgte Lasse – allerdings schon vor Anpfiff. Trikot vergessen, kurzfristig im zu großen Ersatztrikot von René Schmidt aufgelaufen. Auf dem Feld ließ er sich davon jedoch nicht beeindrucken und steuerte trotzdem starke acht Treffer bei.
Am Ende stehen die nächsten zwei Punkte und die Erkenntnis: Auch die vermeintlich „unangenehmen“ Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Der HBC bleibt fokussiert und richtet den Blick direkt nach vorne.
Ausblick:
Am 28.02. um 17:30 Uhr empfängt der HBC Wittenberg den HSV 2000 Zerbst in der heimischen Stadthalle. Ziel bleibt klar: konzentriert bleiben, weiter punkten, Kurs halten.
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